Erfolgreicher Workshop zur Qualitätssicherung von Wiederholteilen in Membran-Brennstoffzellen hat am ZBT in Duisburg stattgefunden

ZBT GmbH

Der Markthochlauf der Brennstoffzellenfertigung stellt die Brennstoffzellen-Industrie vor neue Herausforderungen. Sie erfordert eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller an der Wertschöpfungskette Beteiligten. Um hierzu einen Beitrag zu leisten, fand am 3. und 4. Juni 2019 eine von der VDMA AG Brennstoffzellen organisierte Veranstaltung zur Qualitätssicherung von Wiederholteilen von Membran-Brennstoffzellen statt.

Mit ca. 70 Teilnehmern wurde in vier Arbeitsgruppen über die geeignete Messtechnik und Qualitätssicherungsmaßnahmen anhand der Prioritätslisten sowie Initiierung konkreter weitere Vorgehensweisen diskutiert.

Neben der Frage heute verwendeter Messtechniken, stand auch die Frage, welche neuen Verfahren mit Blick auf die zukünftig erforderlichen Fertigungsgeschwindigkeiten eingesetzt werden müssen. Sollten sich hierbei Lücken zeigen, ist beabsichtigt, eventuell erforderliche Projekte oder Kooperationen zu initiieren.

Um diese erweiterte Qualitätssicherung mit vertretbaren Kosten zu realisieren, wird es dabei auf die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses ankommen, was und wer entsprechende Maßnahmen entlang der Wertschöpfungskette durchführt. Ausgangspunkt waren die Ergebnisse von Deutsch-Kanadischen Workshops zur Qualitätssicherung von Brennstoffzellen-Komponenten unter Leitung von Francois Girard, National Research Council in Kanada und Ulf Groos am Fraunhofer ISE in Freiburg im September 2018 sowie ein Folgeworkshop im Anschluss an die Hydrogen and Fuel Cell Conference im Mai 2019 in Vancouver. Dort wurden die genannten Themen diskutiert, der VDMA-Workshop diente vor allem dazu, sie zu bewerten und zu priorisieren.

Ein weiterer Workshop zum Thema Fertigung/Automatisierung ist im Herbst 2019 geplant.

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